Der Stadtstreicher – Köln-Patriot & Stadtführer Dr. Helmut Meyer

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Kölns Top Ten – Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss

24. August 2008 · 1 Kommentar

  1. Der kölner Dom – Eine Königskathedrale im französischen Stil; beherbergt den Schrein mit den Gebeinen der Heiligen Drei Könige und den Altar der Stadtpatrone von Stefan Lochner. (reingehen)
  2. Das Prätorium – Die Ruinen des  römischen Statthalterpalastes aus dem 1. – 4. Jahrhundert für die Provinz Niedergermanien. (reingehen)
  3. Das historische Rathaus mit dem Ratsturm – Das erste deutsche Rathaus einer deutschen Bürgergemeinde auf ihrem Weg zur Selbstregierung. (ansehen)
  4. Haus Eau de Cologne von Johann Maria Farina – Die Duft-Kreation des Italieners machte Köln im 18. Jahrhundert zur europäischen Stadt des Parfums. ( Das heute bekanntere 4711 ist sein berühmtestes Plagiat.) (kurz reingehen)
  5. St. Maria im Kapitol – Eine der bedeutendsten zwölf Stiftskirchen Kölns; erbaut auf den Grundmauern des römischen kapitolinischen Tempels für Jupiter, Juno, Minerva. (reingehen)
  6. Gaststätte Malzmühle – Ausschank des Mühlen-Kölsch; Sie sind jetzt ohnehin durstig, und  was dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton gut genug war, ist auch Ihnen angemessen. (reingehen. „Köbes, ein Kölsch!“ rufen)
  7. Rheinpromenade – Der Rhein war die Grundlage, die Köln im Mittelalter zur größten und reichsten Stadt Deutschlands werden ließ. (hinsetzen oder auf die Wiese legen; darüber nachdenken)
  8. Treppe neben dem Museum Ludwig – Ist neben dem großartigen Museum Ludwig selbst großartig und bietet einen großartigen Blick auf den 1322 geweihten Domchor. (hochgehen und hochsehen; nicht stolpern)
  9. Hohenzollernbrücke – Wie alles, was die Preußen den Kölnern vermachte, höchst ambivalent; seit der Brücke Kaiser Konstantins (310) die erste moderne, belastbare und repräsentative  Rheinbrücke bei Köln. (über den südlichen Fußgängersteg nach Deutz gehen; ca. 400 m)
  10. Triangel-Turm – Problematischer Büroturm; ließ befürchten, dass wegen der Beeinträchtigung des Stadtbilds durch ihn die UNESCO dem Dom den Status des Weltkulturerbes aberkennen würde. Bietet aber die großartigste Aussicht auf das großartige Kölner Stadtpanorama.  (mit Lift hochfahren. Gucken! Gucken! Gucken! Kamera zücken!)

(Kürzer geht’s leider nicht. Denn wer würde Ihnen sonst noch abnehmen, dass Sie wirklich in Köln gewesen sind.)

Auf http://www.KoelnPatriot.de gibt es Stadtführungen für klein und groß. Schauen Sie doch mal vorbei! Ganz gleich, ob Sie mit Freunden als Tourist die Stadt erkunden, Ihrer Schüler- oder Studentengruppe etwas Besonderes bieten oder mal einen ganz anderen Betriebsausflug erleben möchten – Stadtstreicher hat bestimmt etwas für Sie dabei. Nicht zuletzt auch für Lokalpatrioten, die ihr Wissen um die Stadt im Gespräch vertiefen wollen; im Grunde für alle, die sich in einer Gruppe neugierig der Erinnerung und Horizonterweiterung hingeben wollen.

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Die Gedichtfassung der kölner Heinzelmännchen von A. Kopisch aus dem 19. Jh

9. Juli 2008 · Kommentar schreiben

Ein Folge-Beitrag auf meine Heinzelmännchen-Erzählung vom 26. Juni.

Die schöne Gedichtfassung (Ballade) von 1836 des Malers und Dichters August Kopisch (1799–1853):

Wie war zu Cölln es doch vordem,
Mit Heinzelmännchen so bequem!
Denn, war man faul:…. man legte sich
Hin auf die Bank und pflegte sich:
Da kamen bei Nacht,
Ehe man’s gedacht,
Die Männlein und schwärmten
Und klappten und lärmten
Und rupften
Und zupften
Und hüpften und trabten
Und putzten und schabten…..
Und eh ein Faulpelz noch erwacht,…
War all sein Tagewerk….. bereits gemacht!

Wie ich finde, eine sehr gelungene Version der Heinzelmännchen und mit Sicherheit eine der schönsten.

Ihr Stadtstreicher, Dr. Helmut Meyer
„Wer lang schläf, dä schläf sich wärm, wer fröh opsteit, dä friss sich ärm.“

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