Dass Köln und Kamelle gut zusammenpassen, erkannte Mitte des 19. Jh. auch der Konditor Franz Stollwerck. Als er mit seinen „Kölnischen Brustbonbons“ jedoch allzu viel Erfolg hatte, kam es zum Streit mit den Apothekern, der erst in den Zeitungen und dann vor Gericht ausgetragen wurde. Am Ende bekam Franz Stollwerck jedoch Recht und durfte seine beliebten Kamellen weiter verkaufen. Von da ab wurde er nur noch der „Kamelle-Napoleon“ genannt. Mit diesen Bonbons war der Grundstock für eines der erfolgreichsten Kölner Unternehmen gelegt, das in den 1970er Jahren von Hans Imhoff übernommen wurde. Und das 1993 gegründete, weltweit einzigartige Schokoladenmuseum ist eine echte Institution in Sachen Schokolade. Fast fünf Millionen Besucher haben sich am Rheinufer schon auf die 3000-jährige Zeitreise begeben und an dem Schokoladenbrunnen zum Naschen verführen lassen.
Ihr Dr. Helmut Meyer vom kölner Eigelstein
„Jede Jeck is anders.“

